Montag, 6. Juni 2016

Beachy Head - Teil 2: "Strand"

Und hier der zweite Teil zu meiner Bilderstrecke von der Südküste Englands.
Das hier war übrigens alles in einem Country Park (sowas wie ein Nationalpark), im Seven Sisters Country Park. Genannt wird der so, weil die Küste, wenn man sie vom Meer aus betrachtet, aussieht als würden sieben Klippen nebeneinander liegen.

 Das hier war die steilste Klippe. Nein, die ist nicht menschengemacht. Und ich erinnere nochmal daran: Der Leuchtturm dort ist 30m hoch. Da bekommt man eine ganz andere Perspektive...

 Und da bin ich. Yippie.



 Es brechen wohl immer wieder Klippenstücke ins Meer. England wird auf dieser Seite jedes Jahr etwas kleiner.

 Wir hatten hier einen sehr, sehr sonnigen und überhaupt nicht windigen Tag erwischt. Normalerweise ist das allerdings anders, vor allem Letzteres. Der Wind hier weht so stark, dass man das an jedem Busch sehen kann. So wie auf dem Bild oben sah die ganze Flora aus. Alles war nach Osten geneigt. Das sah ein bisschen so aus als gäbe es nur betrunkene Büsche. xD


 Dass es hier Kaninchen zu geben scheint (jedenfalls den Kaninchenbauten und den Kaninchenkötteln nach zu urteilen) hilft bestimmt bei der Stabilität der Felsen auch nicht gerade.

 Das Bild hier finde ich einfach nur witzig. Mal wieder sind Meer und Himmel kaum voneinander zu unterscheiden - und als ich versucht habe das Flugzeug zu fotografieren, ist mir eine Möwe ins Bild geflogen. Und jetzt sehen die ähnlich groß aus. xD

 Eine sehr gezackte Küstenlinie.

 Da vorne ging's steil bergab.

 Jap. Da musste ich hoch und runter. Aber die Landschaft macht das locker wett. Ich bin über eineinhalb Stunden an der Küste entlanggelaufen und es kam mir wesentlich kürzer vor.

 Das hier hatte jemand mit Kreidesteinen gelegt. Da dachte ich mir ich nutze das auch. Huhu, Mama! Gruß aus England! Hab dich lieb!!! :D

 Daran sieht man nochmal, dass das mit dem Wegbrechen von Stücken nicht gelogen ist. Ich nehme mal stark an das hier ist als nächstes dran.

 Diese lila Blumen wuchsen überall an den Kanten. Und Schmetterlinge gab es auch. Das Bild musste einfach mit auf den Blog.

 Das hier war mal ein Leuchtturm und ist jetzt... ich glaube ein Hotel? Ich weiß es nicht mehr genau, aber es macht Sinn. Die hatten einen kleinen Laden draußen, der den Passanten Eiscreme verkauft hat. Bei dem Wetter gestern war ich auch sehr versucht, aber habe lieber bis Brighton gewartet.


 Hier bekommt man nochmal einen Eindruck von der Küste insgesamt. Ach ja, und da unten kann man schon den "Strand" sehen.

 Da bin ich natürlich auch hingegangen.
Warum nenne ich es "Strand"? Deshalb:
 Es gab keinen Sand, nur Steine. Für einige Leute ist es deshalb vermutlich kein richtiger Strand. Für mich ehrlich gesagt schon. Solange es Wasser gibt und ein Stück Land reinreicht, ist das für mich ein Strand. Und gegen Steine habe ich auch nichts. Ich hatte leider nicht viel Zeit, ansonsten hätte ich hier Stunden verbringen und nach Versteinerungen suchen können. Das ist ein kleines Hobby von mir. Meistens finde ich auch was, aber in der Viertelstunde gestern ist das leider nichts geworden.



 Die Steine wurden in den Orten nahe der Küste teilweise benutzt, um Häuser zu dekorieren. Die Häuser sind natürlich nicht aus den kleinen Steinen gebaut, aber ihr müsst zugeben, dass es an der Fassade ganz nett aussieht.

 Das hier war ein Fluss, den wir auf dem Weg nach Brighton gesehen haben. Sieht wahnsinnig toll aus, oder? So viele Mäander.

An der Südküste gibt es nicht sonderlich viele Windmühlen. Deshalb ist die hier sowas wie ein Wahrzeichen des Ortes. Der Ort hieß übrigens Rottingdean.

Das war der erste Teil des Trips. Ich fand es jedenfalls klasse. Das einzige Problem: Ich hatte vergessen Sonnencreme mitzunehmen und meinen Mitreisenden ging es nicht anders. Die Konsequenzen sehr ihr im nächsten Post...

1 Kommentar:

  1. Cooler Name für einen beeindruckenden Ausblick... oh, und es scheint warm gewesen zu sein wenn du keine Jacke anhast. Ich hab bei dem Bild erst noch geglaubt ich hab mich verlesen, weil die Büsche danach aussehen als sei es ziemlich windig... das ist ja witzig das die so wachsen aufgrund der Witterung. Und das da Kaninchen Halt finden ist schon interessant... wahrscheinlich Plotbunnys, würde zu diesen zähen Viechern passen. Tja, wenn man den Vogel und das Flugzeug sieht merkt man wie ähnlich sich die beiden sind... tolles Bild ist dir da gelungen. Bei der Landschaft nimmt man das gerne in Kauf etwas länger zu laufen... und ouh ja, die Küste erodiert ganz schön. Natürlich muss auch dort wieder was verkauft werden... die Küste sieht aus der Perspektive aber echt aus wie bei Asterix bei den Briten. Für mich ist das auch ein Strand, ich bin aber wirklich verblüfft wie ähnlich das zum Kap auf Island aussieht... ich mein, natürlich ein anderes Gestein, aber sonst. Steine sind aber auch super, eine Kommilitonin von mir hat sich am Kap fast drei Kilo Steine eingesteckt... die Fassadennutzung ist aber auch nicht schlecht, hübsch. Die Natur dort sich wirklich schön anzusehen... und oh je, das mit der Sonnencreme klingt nicht gut.

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