Montag, 13. Juni 2016

Brighton - Sonne, Strand und Palast. Und noch mehr Sonne.

Jetzt komme ich endlich dazu über meinen Besuch in Brighton zu posten. Die letzte Woche war ziemlich chaotisch, weil ich versuche alles für meine Abreise zu regeln. Cambridge zu verlassen ist fast so kompliziert wie es hin zu schaffen.

 Auf dem Pier gab es einen ganzen Freizeitpark. Mit lauter Fahrgeschäften. Und das hier war der Eingang. Ich muss gestehen, die Uhr hat was.

 Das hier ist ein Bild vom Strand. Wieder mal jede Menge Steine, aber dieses Mal kleiner.

 Das hier war der Blick vom Pier aus. Daran sieht man erstmal wie lang der war.


Und an den Bildern sieht man wie breit der Pier war. Da haben locker diese ganzen Fahrgeschäfte drauf gepasst. Eintritt musste man für den Pier übrigens nicht bezahlen, aber dafür für die Fahrgeschäfte.

 Ein Blick auf die andere Seite des Strandes.

 Das Ding da ist ein Aussichtsturm. Jap, nur das. Es hat keine andere Funktion. Ich find's hässlich. Und bevor ihr fragt, nein, von hier aus kann man nicht nach Frankreich schauen. An dieser Stelle sind die Küsten zu weit auseinander. Dazu muss man in Richtung Dover fahren, glaube ich.

 Und da der Trip war kurz bevor die Queen ihren 90. Geburtstag gefeiert hat (zum zweiten Mal, das erste Mal war im April), stand das Ding hier rum. Und unser Guide hat uns allen befohlen ein Bild zu machen. xD

 So Glücksspieldinger gab es auch überall. Ein paar Leute haben sich an Pferderennen versucht oder an dem Ding, wo man Münzen reinwirft und hofft, dass es andere Münzen nach vorne schiebt und über den Rand wirft. Hat natürlich alles nicht funktioniert.

 Ein Blick auf den pier vom Strand aus.

 Da sieht man nochmal die Fahrgeschäfte.

 Und am Strand gab's auch ein Karussel. Sowas hab ich an einem Strand noch nie gesehen... Besonders, da das hier wohl regelmäßig überflutet wird.


 Das hier war ist der Standort des alten Piers, der irgendwann mal abgebrannt ist. Also haben sie einen neuen gebaut, der ebenfalls abgebrannt ist. Das da sind die Überreste des zweiten alten Piers. Es ist anscheinend zu kostspielig das Dind komplett abzureißen.

 So Häuser gab es hier öfter.


 Hier sind wir in ein Labyrinth aus lauter kleinen Gassen gegangen. Ganz viele davon waren Schmuckläden oder Cafés.


...aber es gab auch den Laden hier mit der fragwürdigen Engelsstatue aus Schokolade...




 Was ich nett fand waren die ganzen bunten Fähnchen. Das lässt die Stadt irgendwie echt nett aussehen.
Was es auch öfter gab waren Regenbogenflaggen über Cafés oder Restaurants. Die zeigen an, dass die Geschäfte "gay-friendly" sind. Das bedeutet nicht, dass Leute mit einer anderen sexuellen Orientierung nicht reindürfen, aber es setzt ein Statement. Brighton wurde von unserem Tourguide generell als "gay capital of England" bezeichnet.

Und jetzt zu ein paar Bidlern vom "Royal Pavilion". Von außen hat er einen indischen Touch, innen ist er eher im chinesischen Stil eingerichtet. Das Gebäude ist einfach seltsam, aber irgendwie auch interessant und beeindruckend.


 Ein kleiner Blick hinein. Das ist leider alles, denn obwohl ich eine Tour gemacht habe, war fotografieren im Inneren des Palastes leider verboten. Wer Interesse daran hat das Ding von innen zu sehen, kann "Royal Pavilion" bei Google eingeben und sich die Bilder anschauen. Die Kronleuchter waren besonders beeindrucken, übrigens.

 Das hier ist aufgenommen von einer Terrasse des Palasts aus.


 Der Garten hinter dem Palast war auch schön. Bei dem tollen Wetter hatten es sich jede Menge Leute auf der Wiese bequem gemacht.

 Ein letzter Blick auf die Rückseite des Palastes.

 Das hier waren die breiteren Einkaufsstraßen mit jeder Menge seltsamen Shops. Man nehme nur das blaue Haus mit den aufgemalten weißen Blumen...

 So etwa sahen die Häuserzeilen aus.

 Hier ist der Royal Pavilion von vorne.

Den Baum fan ich witzig. ^^

 Und ja, hier wachsen anscheinend Palmen. Wer hätte das gedacht?

 Statt Enten gab's hier Möwen im Teich. Auch mal was.


Das hier ist eine typische Süßigkeit aus Brighton, der "Brighton Rock". Das ist eine Zuckerstange, die ein Wort innen eingearbeitet hat. Typischerweise ist das "Brighton", wie hier. Es gibt aber auch Varianten mit verschiedenen Namen, die innen erscheinen, wenn man anfängt die Süßigkeit zu essen.

Ach ja, ich hatte im letzten Post Sonnenbrandbilder versprochen. Hier. Es war unglaublich heiß und sonnig und niemand, nicht mal der Guide, hatte Sonnencreme mit. Dabei ist das hier rausgekommen:

Meinen Armen ging es nach zwei Tagen schon wieder gut, aber meine Brust hat ein bisschen gebraucht. Man sieht immer noch ein bisschen Rot, aber mittlerweile ist der Bereich größtenteils mehr bräunlich als rötlich. Gerade rechtzeitig für den May Ball morgen. Damit ich in meinem Ballkleid nicht wie eine fehlgeleitete Tomate aussehe...

Montag, 6. Juni 2016

Beachy Head - Teil 2: "Strand"

Und hier der zweite Teil zu meiner Bilderstrecke von der Südküste Englands.
Das hier war übrigens alles in einem Country Park (sowas wie ein Nationalpark), im Seven Sisters Country Park. Genannt wird der so, weil die Küste, wenn man sie vom Meer aus betrachtet, aussieht als würden sieben Klippen nebeneinander liegen.

 Das hier war die steilste Klippe. Nein, die ist nicht menschengemacht. Und ich erinnere nochmal daran: Der Leuchtturm dort ist 30m hoch. Da bekommt man eine ganz andere Perspektive...

 Und da bin ich. Yippie.



 Es brechen wohl immer wieder Klippenstücke ins Meer. England wird auf dieser Seite jedes Jahr etwas kleiner.

 Wir hatten hier einen sehr, sehr sonnigen und überhaupt nicht windigen Tag erwischt. Normalerweise ist das allerdings anders, vor allem Letzteres. Der Wind hier weht so stark, dass man das an jedem Busch sehen kann. So wie auf dem Bild oben sah die ganze Flora aus. Alles war nach Osten geneigt. Das sah ein bisschen so aus als gäbe es nur betrunkene Büsche. xD


 Dass es hier Kaninchen zu geben scheint (jedenfalls den Kaninchenbauten und den Kaninchenkötteln nach zu urteilen) hilft bestimmt bei der Stabilität der Felsen auch nicht gerade.

 Das Bild hier finde ich einfach nur witzig. Mal wieder sind Meer und Himmel kaum voneinander zu unterscheiden - und als ich versucht habe das Flugzeug zu fotografieren, ist mir eine Möwe ins Bild geflogen. Und jetzt sehen die ähnlich groß aus. xD

 Eine sehr gezackte Küstenlinie.

 Da vorne ging's steil bergab.

 Jap. Da musste ich hoch und runter. Aber die Landschaft macht das locker wett. Ich bin über eineinhalb Stunden an der Küste entlanggelaufen und es kam mir wesentlich kürzer vor.

 Das hier hatte jemand mit Kreidesteinen gelegt. Da dachte ich mir ich nutze das auch. Huhu, Mama! Gruß aus England! Hab dich lieb!!! :D

 Daran sieht man nochmal, dass das mit dem Wegbrechen von Stücken nicht gelogen ist. Ich nehme mal stark an das hier ist als nächstes dran.

 Diese lila Blumen wuchsen überall an den Kanten. Und Schmetterlinge gab es auch. Das Bild musste einfach mit auf den Blog.

 Das hier war mal ein Leuchtturm und ist jetzt... ich glaube ein Hotel? Ich weiß es nicht mehr genau, aber es macht Sinn. Die hatten einen kleinen Laden draußen, der den Passanten Eiscreme verkauft hat. Bei dem Wetter gestern war ich auch sehr versucht, aber habe lieber bis Brighton gewartet.


 Hier bekommt man nochmal einen Eindruck von der Küste insgesamt. Ach ja, und da unten kann man schon den "Strand" sehen.

 Da bin ich natürlich auch hingegangen.
Warum nenne ich es "Strand"? Deshalb:
 Es gab keinen Sand, nur Steine. Für einige Leute ist es deshalb vermutlich kein richtiger Strand. Für mich ehrlich gesagt schon. Solange es Wasser gibt und ein Stück Land reinreicht, ist das für mich ein Strand. Und gegen Steine habe ich auch nichts. Ich hatte leider nicht viel Zeit, ansonsten hätte ich hier Stunden verbringen und nach Versteinerungen suchen können. Das ist ein kleines Hobby von mir. Meistens finde ich auch was, aber in der Viertelstunde gestern ist das leider nichts geworden.



 Die Steine wurden in den Orten nahe der Küste teilweise benutzt, um Häuser zu dekorieren. Die Häuser sind natürlich nicht aus den kleinen Steinen gebaut, aber ihr müsst zugeben, dass es an der Fassade ganz nett aussieht.

 Das hier war ein Fluss, den wir auf dem Weg nach Brighton gesehen haben. Sieht wahnsinnig toll aus, oder? So viele Mäander.

An der Südküste gibt es nicht sonderlich viele Windmühlen. Deshalb ist die hier sowas wie ein Wahrzeichen des Ortes. Der Ort hieß übrigens Rottingdean.

Das war der erste Teil des Trips. Ich fand es jedenfalls klasse. Das einzige Problem: Ich hatte vergessen Sonnencreme mitzunehmen und meinen Mitreisenden ging es nicht anders. Die Konsequenzen sehr ihr im nächsten Post...