Natürlich habe ich auch hier ein paar Fotos gemacht. :)
Das ist ein Foto von der Teezeremonie. Das dauert wesentlich länger als man denkt. Die diversen Gegenstände werden einzeln hereingetragen, gesäubert und dann vor den Gästen abgestellt. Für zwei Tassen Tee haben die etwa eine halbe Stunde gebraucht. Nichts für mich also, ich bin viel zu ungeduldig.
Die nächsten Bilder sind davon wie man einen Kimono anzieht:
Das ist die Schleife, die nachher auf dem Rücken gebunden wird. Ganz schön lang.
Die "Boxschleifen" finde ich seltsam. Die andere sieht ganz hübsch aus.
Was ich auch spannend fand war, dass man an der Länge der Ärmel sehen kann, ob die Frau verheiratet ist, oder noch Single. Junge Mädchen haben lange Ärmel und sobald man heiratet werden die Ärmel entweder abgeschnitten, oder nach innen verlegt. Nach innen verlegt deshalb, weil Kimonos von einer Generation an die nächste vererbt werden und die jungen Mädchen dann einfach die Ärmel wieder auslassen können.
Bei der Anprobe wurde auch gezeigt wie man einen Kimono kürzt ohne was abzuschneiden. Kimonos sind ganz schön praktisch was das angeht. Kein Problem mit Größen oder so.
Hier sind ein paar der Ikebana-Ausstellungsstücke. Ikebana ist die Kunst Blumengestecke anzufertigen, wobei mehr Fokus auf einzelne Blüten gerichtet wird als bei z.B. den Blumensträußen, die wir so kennen.
Und? Welches ist euer Favorit?
Außerdem gab es noch einen Tisch, wo man selber versuchen konnte Bilder zu zeichnen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht, denn dazu wurden spezielle Pinsel verwendet. Die mit dünner Spitze und breitem unterem Teil, mit denen man Linien verschiedener Dicke malen kann. Und je nachdem wieviel Wasser man zur Farbe gibt, wurde der Strich heller oder dunkler. Gar nicht so einfach.
Einen Stand mit ein bisschen japanischem Essen gab's auch. Ich habe mir zum Beispiel ein Bento geholt (sowas wie eine japanische Pausenbox, in meinem Fall mit Reis und kaltem Hähnchenfleisch und ein bisschen anderem Zeug) und es gab auch Reisbällchen und Sushi, etc.
Die ganze Veranstaltung hat in Murray Edwards stattgefunden und die Freundin und ich sind noch durch die Gartenanlage gelaufen. Dabei haben wir dieses Beet mit Primeln gefunden und weil Primeln nunmal meine Lieblingsblumen sind musste natürlich ein Foto gemacht werden.
Sehr cool, ich bin ja insgeheim ein großer Japan Fan und wollte da schon immer mal hin... schön das man in solchen Veranstaltungen immer mal einen kleinen Einblick in diese Kultur bekommt. Aber ich gebe zu... ich würde meinen Tee auch gerne etwas schneller genießen. Kimonos oder auch Yukatas finde ich ohne zu übertreiben wirklich wunderschön... mag von einem Mann vielleicht komisch klingen, aber gelegentlich würde ich mir wünschen das wir uns hier ähnlich anziehen würden. Das mit dem Ärmel wusse ich aber auch noch nicht, hochinteressant... und wie du schon sagst, echt praktisch. Die vierte Pflanze hat es mir irgendwie angetan... wobei die alle schön sind. Da wird ja echt was geboten, Hut ab... oh, hübscher Garten und noch viel besser wenn man dich dabei gleich dazu sieht.
AntwortenLöschenIch will auch gerne mal nach Japan - aber das Geld fehlt, wie zu so ziemlich allem.
LöschenKimonos finde ich auch klasse. Ich würde auch gerne mal einen anprobieren. Und komisch finde ich das nicht (obwohl andere Leute mir da vielleicht widersprechen würden ^^). Was mich bei den Kimonos stört ist, dass man so kleine Trippelschritte machen muss, um vorwärts zu kommen. Ein bisschen Bewegungsfreiheit wäre nicht schlecht. Aber dazu gibt es ja extra Sportlichere, was die auch erklärt haben.
Ich mag Pflanze nummer vier auch am liebsten, obwohl die fünfte auch was hat.
Ja, man möchte am liebsten so vieles sehen... aber es kostet alles so teuer Geld.
LöschenMmh... ich denke mal man wird sich Kimonos auch in Deutschland mal ausleihen können. Hab ich jetzt auch nicht unbedingt erwartet das du das komisch finden wirst... hab da eher die Gesellschaft angesprochen. Gut, das mit den Schritten ist halt typisch... aber wenn es da auch offenere gibt, dann passt es ja.
Ich hab mich zwischen drei, vier und fünf entscheiden müssen... bei der Vierten hatte ich einfach das bessere Gefühl.