Donnerstag, 11. Februar 2016

Zur Hölle mit dem Trockner!

Der Titel sagt alles. Ich hasse den Trockner hier im Wohnheim. Und die Waschmaschine. Alles kommt zu nass aus der Waschmaschine und es ist immer noch feucht wenn es aus dem Trockner kommt. Und es gibt nirgendwo Wäscheständer, wo man die Wäsche aufhängen könnte. Fantastisch.

Jap. Das ist mein Zimmer momentan. Ich habe das Zeug zweimal durch den Trockner gejagt (was für eine Geldverschwendung. Für Waschen und Trocknen zusammen habe ich tatsächlich 7 Pfund bezahlt). Aber alles außer den Socken, der Unterwäsche und meiner Bettdecke ist immer noch nass.
Damit mir das Zeug keine Stockflecken macht, habe ich im Bad die Lüftung angestellt und das Fenster aufgemacht (brrr, kalt). Ich hoffe das funktioniert und das Bettlaken ist rechtzeitig trocken, wenn ich ins Bett gehen will. 
Oh, hatte ich das schon erwähnt? Ich hasse meinen Trockner!!!

 Ach ja, und erinnert ihr euch an den Kaktus?
Ähm, ja... der ist nicht mehr.
Den konnte ich über Weihnachten leider nicht mit nach Hause nehmen (ich bin nur mit Handgepäck geflogen), also habe ich ihn in meinem Zimmer gelassen und gehofft, dass er überlebt. Hat er offensichtlich nicht. Ich habe es geschafft einen Kaktus vertrocknen zu lassen. Wohoo!
Also habe ich ihn durch eine Primel ersetzt. Interessanterweise lebt sie immer noch, obwohl sie fast einen Monat alt sind (Primeln sind ja nicht gerade bekannt dafür lange zu leben). Ein Foto gibt's trotzdem nicht, weil die meisten Blüten mittlerweile verschwunden sind und sie nur noch aus grünen Blättern besteht. Nicht sehr fotogen. Zum Wegschmeißen ist sie trotzdem zu schade. Vielleicht werde ich sie auf dem Friedhof direkt neben meinem Studentenwohnheim aussetzen. Da wachsen ein paar direkt hinter dem Zaun; vermutlich haben die sich da ausgebreitet. ;)

Demnächst gibt es wieder ein paar mehr Updates. Diese Woche hatte ich viel mit Essays zu tun und zusätzlich habe ich endlich ein paar Leute, mit denen ich regelmäßig etwas unternehme. Ich bin fast jeden Abend weg, entweder zu irgendeinem Pub-Meeting (meistens entweder mit den Autoren oder dem Science Fiction Club), einem Spieleabend, Filmabend oder sonst einer Veranstaltung. Allerdings macht es Spaß und ich spreche haufenweise Englisch.
Angefangen bei einem Chor zu singen habe ich auch. Das ist nur für ein Konzert (wir singen Vivaldis Gloria), aber das ist mir ganz recht so. Rudern nimmt den Großteil meiner Zeit ein. Ja, das mache ich tatsächlich auch noch. Dreimal die Woche Landtraining an Rudermaschinen oder mit Gewichten, zweimal Outings auf dem Wasser. Und am Samstag habe ich Fechten. Ich werde noch richtig sportlich hier.

Das war's für heute. Nun widme ich mich wieder meiner nicht trocknenden Wäsche.
Viele Grüße aus England! (entgegen der Erwartungen nicht nur draußen nass, sondern auch drinnen)

1 Kommentar:

  1. Das mit dem Trocknen erinnert mich an Island... ich kann bestätigen wie suboptimal es ist sich mit feuchten Handtüchern zu trocknen. Das ist allerdings wirklich bescheiden wenn für das Geld das Zeug dann immer noch feucht ist und dein Zimmer so aussehen muss... das offene Fenster würde mir vermutlich weniger was ausmachen, aber ich weiß ja das es nicht jedem so geht.

    Du bist wirklich die Einzige die ich kenne die es schafft einen Kaktus vertrocknen zu lassen... Erfolg freigeschaltet. Ich wusste ja schon das du viel um die Ohren hast, aber es wirkt nochmal mehr wenn du es so aufzählst... schön das du dich trotzdem mal wieder meldest. Viel Spaß dir noch... und viel Glück mit der Wäsche.

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