Mittwoch, 2. Dezember 2015

Weihnachtsessen in Caius College

Heute war der letzte offizielle Tag des Semesters, was bedeutet es gab beim Abendessen Weihnachtsessen.
Der letzte Tag war es, weil die Cambridge-Wochen immer am Donnerstag anfangen. Hatte ich das schon mal erwähnt? Falls nicht: Ich habe rumgefragt, aber keiner weiß wie diese Tradition entstanden ist. Beibehalten wird sie natürlich trotzdem.

Jedenfalls gab es Weihnachtsessen. Es gab Karottensuppe und Salat mit Garnelen als Vorspeise, Turkey (also Truthahn), Kartoffeln, Möhren und Rosenkohl als Hauptspeise und zum Nachtisch gab es Christmas Pudding. Pudding ist in England eher etwas, was mit in Deutschland als Kuchen bezeichnen würde. Aber es war ganz in Ordnung. Noch besser waren nur die Mince Pies, die überall rumgingen.
Leider hatte ich keinen Fotoapparat mit, also gibt's ein Foto, das ich über Google gefunden habe. ^^

So sehen sie aus. Außen Teig und innen zerkleinerte Früchte. Und warm waren sie auch. :)

Das Beste am ganzen Essen waren allerdings die Christmas Cracker, von denen jeder einen an seinem Platz liegen hatte.


Erstens sahen die einfach hübsch aus, zweitens hat es Spaß gemacht die mit seinem Tischnachbarn zusammen aufzureißen und drittens war es witzig, dass der Großteil der Studenten sofort die Papierkronen aufgesetzt hat, die drin waren. xD
Jeder hatte eine Papierkrone in verschiedenen Farben, oder sogar aus Glanzpapier. Außerdem gab es einen Zettel mit der Geschichte wie die Christmas Crackers erfunden wurden, einen Schnipsel Papier mit einem schlechten Witz und einer Idee für ein Spiel und eine Kleinigkeit.
Der Witz war bei mir der hier:
Haha. Ha. Ähem.
Leider habe ich keine Chance bekommen Don't Stop Me Now zu mimen.

Und das war meine Kleinigkeit:

Ein Geschicklichkeitsspiel. Falls irgendjemand der Anleitung folgen kann, sagt mir Bescheid. Ich habe bisher schrecklich versagt.
Was es sonst gab: Mein Tischnachbar hat zum Beispiel ein Netz mit 6 Murmeln bekommen, das Mädchen neben ihm hatte ein kleines Flugzeug, dem sie die Flügel selbst angesteckt hat, ein anderer Junge hatte verschiedenfarbige Plastikteile in verschiedenen Formen, die man aneinander legen konnte und mein Nachbar auf der anderen Seite hatten einen Mini-Schuhanzieher. Da habe ich mich über mein Geschicklichkeitsspiel eigentlich gefreut. ^^

Jetzt muss ich nur noch ein Essay abgeben und dann habe ich den akademischen Teil für diesen Term abgeschlossen. Ansonsten habe ich morgen ein Ruderrennen (über das Ergebnis werde ich hier berichten), am Freitag ein Ende-des-Terms Essen und am Samstag ist die TGIO-Party mit der Gruppe von Leuten, die dieses Jahr bei NaNoWriMo mitgemacht haben.
Und dann geht's auch schon zurück nach Deutschland, zumindest für die Ferien.

3 Kommentare:

  1. Coole Sache, muss man echt sagen... ich bin jedes Mal wieder überrascht wie das Studieren in England anscheinend so ist.

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    1. Ich korrigiere das mal auf "Studieren in Cambridge". Ein paar Freunde waren für ihre Auslandssemester/Auslandsjahr in anderen Unistädten und da lief das eher so wie in Deutschland. Cambridge und Oxford sind etwas... traditioneller... xD

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    2. Okay... hätte ich jetzt ehrlich nicht gedacht, aber gut, man lernt eben nie aus.

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